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Die Bauwerksabdichtung stellt die Schutzhülle einer Anlage oder deren Teile gegen das Eindringen von Wasser in verschiedenen Aggregatzuständen und darin transportierten Stoffen dar. Ihre Funktionstüchtigkeit ist maßgebend für die Dauerhaftigkeit und Widerstandsfähigkeit und demnach auch für Nutzungsqualität einer Konstruktion.

Für erdberührte Bauwerke gelten andere spezifisch-technische Anforderungen als zum Beispiel für Dächer. Den Nachträglichen Abdichtungen im Bestand gebührt dabei besondere Aufmerksamkeit. In Abhängigkeit der Bauwerkslage können gegenüber einer üblichen Außenabdichtung (z.B. Schweißbahnen) alternative Verfahren (z.B. partielle oder vollflächige Injektionen von innen mit ein- und mehrkomponentigen Baustoffen) vorteilhafter sein.

Hierzu können Sie unseren Fachvortrag zur "Fugeninstandsetzung bei begehbaren Versorgungskanälen ..." im Rahmen des "Forum Injektionstechnik 2016 - Bauwerke und Baugrund sicher abdichten" der STUVA einsehen.

Download: Fugeninstandsetzung bei begehbaren Versorgungskanälen

Gemäß der aktuellen Rechtssprechung sind Abdichtungsmaßnahmen detailliert zu planen. Sie bedürfen einer erhöhten Überwachung während der Ausführung. Unter der Vielzahl der geltenden Regelwerke konzeptionieren, planen, überwachen und bewerten wir Bauwerksabdichtungen für Neubau- und Instandsetzungsmaßnahmen unter speziellen Anforderungen und für unterschiedliche Gebrauchseigenschaften (z.B. Rissüberbrückung, mechanische Belastbarkeit, Diffusionsfähigkeit). Dabei fließen Erfahrungen aus über 15 Jahren zum Langzeitverhalten von Bauwerken nach der Instandsetzung von innen ein.